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Optimierung Ihrer Social Media Kanäle in 4 einfachen Schritten

Geschrieben von Philipp von Schmeling | 21. August 2017

Schon mal gut, dass Sie Social Media Kanäle nutzen. Und wie bei allen Dingen, die man tut: Es lässt sich immer etwas verbessern. Wir haben vier Tipps für Sie, wie Sie durch Optimierung noch mehr aus Ihren Social Media Kanälen rausholen.

Erster Tipp: Achten Sie auf die passende Größe Ihrer Bilder

Jede Plattform, die Sie einsetzen, nutzt andere Standard-Maße für Abbildungen. Passen Sie die Größe selbst an und Sie vermeiden ungewollte Fehler in der Darstellung und reduzieren Ladezeiten. Ihre Besucher werden es Ihnen danken. Alle Maßangaben beziehen sich auf Breite x Höhe in Pixeln. Wo möglich, verweisen wir auch oder nur auf die Seiten der Anbieter, für die größtmögliche Aktualität.

Facebook

https://de-de.facebook.com/help/266520536764594
  • Titelbilder: 851 x 314 (Dateigröße unter 100 KB, sonst wird komprimiert)
  • Profilbild: 160 x 160 (Upload in 180 x 180)
  • App Icons: 111 x 74
  • Timeline:
    720 / 960 / 2048 (hohe Qualität auswählen) x beliebige Höhe (geteilte Bilder),
    484 x 252 (geteilter Link)
  • News Feed:
    470 x 394 (geteilte Bilder),
    470 x 246 (geteilter Link)
  • JPEG mit sRGB-Farbprofil

Twitter

Twitter passt GIF-, JPEG- und PNG-Dateien automatisch an, wenn sie nicht größer sind als 5 MB:

https://support.twitter.com/articles/20169321

LinkedIn

Auch bei LinkedIn bearbeiten Sie Bilder nach dem Upload, trotzdem könnten folgende Seiten nützlich sein: 

Profilfoto auf LinkedIn hinzufügen oder ändern

Ein Bild oder Logo zur LinkedIn-Startseite einer Unternehmensseite hinzufügen

Falls es mal nicht klappen will

Google+

  • Titelbild: 1010 x 608 (empfohlen), mind. 480 x 270,max. 2120 x 1192
  • Profilbild: 250 x 250
  • Geteiltes Bild: Seitenverhältnis 4:3, mind. 800 x 600

Pinterest

  • Titelbild: 217 x 147
  • Vorschau-Bild: 51 x 51

YouTube

  • Banner-Image: 2560 x 1440 (TV), 2560 x 423 (Desktop), 1546 x 423 (Smartphone)

Nützlich: Mit kleinen Programmen wie Shrink O'Matic lassen sich Ihre Bilder per Drag&Drop in Sekundenschnelle auf die gewünschten Maße bringen.

Zweiter Tipp: Finden Sie die optimale Post-Frequenz für jedes Netzwerk heraus

Neben den Inhalten lassen sich in Ihren Social Media Kanälen noch weitere Faktoren optimieren. So zum Beispiel die Post-Frequenz. Ein relativ einfacher Trick, wie Sie die optimale Post-Frequenz herausfinden: Zunächst wählen Sie einen bestimmten zeitlichen Abstand zwischen zwei Postings in einem Netzwerk. Sagen wir, zwei Stunden. In dieser Frequenz bedienen Sie jedes Netzwerk für eine Woche. Beobachten Sie in dieser Woche Likes, Shares, Click-Through-Rates, Leads, etc.

Dann ändern, bzw. erhöhen Sie die Frequenz jeweils für eine Woche, zum Beispiel auf anderthalb Stunden. Beobachten Sie weiter Ihre gesammelten Daten und folgen Sie positiv veränderten Trends mit entsprechender Anpassung der Frequenz. So optimieren Sie schrittweise im Hinblick auf selbstgewählte Effekte.

Dritter Tipp: Finden Sie den besten Zeitpunkt zum Posten heraus

Nicht nur die Anpassung der Häufigkeit beeinflusst den Erfolg - auch der Zeitpunkt spielt eine wichtige Rolle und ist netzwerkspezifisch. Wenn Sie im Netz nach Tipps oder Studien suchen, werden Sie verschiedene Aussagen finden. Es hängt halt auch von den untersuchten Nutzern ab. 

Letztlich empfiehlt es sich, hier ähnlich zu verfahren wie bei der Häufigkeit: Finden Sie es selbst heraus.
Hierzu empfiehlt sich die Analyse Ihrer vorhandenen Daten. Nutzen Sie die Sortier-Funktion in Ihrem Social Media Publishing Tool und lassen Sie sich Ihre vergangenen Postings nach Klicks sortiert anzeigen. Sie werden relativ schnell an den Daten erkennen, welche Postings wann und wie oft angeklckt und geteilt wurden. 

Aber Vorsicht: Klicks sind nicht gleich Besucher - Ihre Software sollte dies erkennen und bei der Analyse bestenfalls automatisch berücksichtigen. Die Entwickler bei HubSpot haben diese Funktion beispielsweise in ihr Social Media Publishing Tool integriert. Je differenzierter Ihre Daten ausgewertet werden, desto gezielter können Sie Ihren Veröffentlichungszeitpunkt planen und desto mehr Leads generieren Sie.

Vierter Tipp: Integrieren Sie Social Media in Ihre anderen Marketing Channels

Verweben Sie Ihre Social Media Accounts und Marketing Kanäle miteinander, man könnte auch sagen: rühren Sie die Werbetrommel in eigener Sache. Der einfachste Weg, das zu tun:

Binden Sie Social-Sharing- und Follow-Buttons in Ihre E-Mails und Thank-You-Pages ein.

Nicht nur die Besucherzahlen Ihres Blogs profitieren davon, wenn Sie diesen Tipp befolgen - es macht Sie einfach sichtbarer und bietet einen schnellen Zugang zu Ihnen. Sie zeigen damit nicht nur, wo Sie kontaktiert werden könnten, bspw. auf Facebook, Twitter, Xing oder LinkedIn, sondern auch, dass Sie es begrüßen. 

Warum weisen wir gezielt auf Thank-You-Pages hin? Damit diese Seiten angezeigt werden, muss Ihr Besucher schon einiges an Interesse an Ihnen oder besser Ihren Contents gezeigt haben. Gut denkbar, dass er Ihren Inhalt teilen würde, noch besser, wenn die Hürde möglichst klein ist. Achten Sie nur darauf, dass im Eifer des Gefechts nicht etwa die Thank-You-Page verlinkt wird, sondern eine Landing-Page.  Auf der empfehlen wir übrigens, KEINE Buttons einzurichten - hier wollen Sie schließlich Daten im Austausch für Ihren Content. Vermeiden Sie an dieser Stelle also Ablenkungen.

 

Kennen Sie auch noch nützliche Tipps und Tricks zur Optimierung von Social Media Channels? Teilen Sie Ihre Tipps in einem Kommentar!